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Seine Frau, erzählt der Bremer, könne zwar am Rahmenprogramm des Besuchs teilnehmen, aber nicht mit zum
Neujahrsempfang kommen. Köhler habe 60 bis 70 Bürger aus ganz Deutschland eingeladen, die sich auf besondere Weise gesellschaftlich engagieren, sagt Rochus Salanczyk. Sie würden in alphabetischer Reihenfolge
aufgerufen und hatten dann Gelegenheit, Köhler und dessen Ehefrau Eva Luise zu begrüßen -und ein paar Worte mit ihnen zu wechseln. Parallel dazu werde laut verlesen, welche jeweiligen Verdienste der Bundespräsident
mit seiner Einladung zum Neujahrsempfang würdigt. Und so werden die anwesenden Vertreter aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Kultur unter anderem erfahren, dass Rochus Salanczyk den Deutsch-Polnischen Chor
Bremen im Jahr 1982 gegründet hat, seither leitet und sich unermüdlich dafür einsetzt, dass sich Deutsche und Polen besser kennen lernen und ihre wechselseitigen Vorurteile über Bord werfen. So gibt es zwischen dem
Bremer Chor und dem Danzi-ger Lehrerchor enge Verbindungen, ebenso wie zwischen den Bremer Sängern und dem Deutsch-Polnischen Chor aus Berlin.
Ein Geschenk für Horst Köhler hat Rochus Salanczyk natürlich auch dabei: Text und Noten des Stückes, das der Deutsch-Polnische Chor Bremen
zu seinem Erkennungslied gemacht hat - natürlich auf Deutsch und auf Polnisch. Das Ganze, sagt der Bremer, ist in Leder gebunden. Und auf der Rückseite findet Horst Köhler ein Foto mit allen 60 deutschen und
polnischen Sängerinnen und Sängern des Ensembles
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